Pickel auf der Kopfhaut

Pickel im Gesicht sind jedem bekannt. Auch am Körper plagen sich viele damit rum. Aber auf der Kopfhaut?

Ich gehöre leider zu den "Glücklichen”, die davor nicht verschont geblieben sind. In der Anfangszeit meiner Akne waren mir diese jedoch egal, da ich zu sehr damit beschäftigt war, mein Gesicht und meinen Oberkörper rein zu bekommen.
Doch irgendwann, als sich meine Akne endlich besserte, begann ich, dieses Problem in Angriff zu nehmen. Und mein Versuch ist sofort geglückt. Bevor ich erzähle, welche Mittel mir geholfen haben, möchte ich aber zunächst einmal erklären, wie diese Pickel entstehen:

Die häufigste Ursache von Pickeln auf der Kopfhaut sind verstopfte Haarwurzeln. Sobald sich ein neues Haar bildet und diesem der Weg an die Oberfläche versperrt ist, bildet sich ein Pickel. Die Pore öffnet sich anschließend, nachdem das Haar es geschafft hat, die Verstopfung zu umgehen und an die Oberfläche zu gelangen.
Eine weitere Ursache könnte eine Allergie oder eine Unverträglichkeit sein, z.B. auf bestimmte Pflegeprodukte oder Waschmittel. Treten Pickel auf der Kopfhaut in mehrfacher Zahl auf, ist vor allem an diese Ursache zu denken. Beim Hautarzt könnte diese Ursache abgeklärt werden.

Welche Mittel haben mir im Kampf gegen Pickel auf der Kopfhaut geholfen?


Zunächst einmal verwendete ich ein Shampoo mit Ketoconazol. Dabei handelt es sich um einen Stoff, welcher in der Pilzbehandlung eingesetzt wird. Auch in Anti-Schuppen-Shampoos findet es Verwendung.

Ein Shampoo, welches ich empfehlen kann, ist das "KET Schuppenshampoo”.

Ein weiteres Mittel, welches mir geholfen hat, ist Kokosöl. Durch seine spezielle Fettsäurenzusammensetzung wirkt das Kokosöl gegen zahlreiche Viren, Bakterien und Pilze.
In der Kosmetikindustrie ist Kokosöl in der Haarpflege sehr beliebt, da es die Haare geschmeidig hält, sie vor dem Austrocknen bewahrt und zudem die Kopfhaut pflegt. Auch das Kokosöl könnt ihr in Bio-Qualität im obigen Link erwerben.



Wie wende ich diese Mittel an?

Das Shampoo wird ins nasse Haar einmassiert, wo es etwa fünf Minuten lang einwirken soll. Anschließend wird es mit Wasser wieder vollständig ausgespült und die Haare getrocknet.

Diese Anwendung vollzieht man 1-2mal die Woche. Schon nach kurzer Zeit sollten sich Verbesserungen zeigen.
Die Anwendung mit dem Kokosöl ist etwas intensiver. Auch hier wird das Kokosöl ins nasse oder feuchte Haar einmassiert. Jedoch bleibt das Kokosöl eine längere Zeit im Haar. Es empfiehlt sich eine Dauer von mindestens einer Stunde oder gleich einer ganzen Nacht. Daher wird die Anwendung im Idealfall direkt vor dem Schlafen vollzogen. Am nächsten Morgen wird das Kokosöl ausgespült und die Haare getrocknet.
Bitte beachte, dass sowohl beim Shampoo als auch beim Kokosöl nicht nur die Haare einmassiert werden, sondern auch vor allem die Kopfhaut. Hier sitzt schließlich unser Übeltäter.

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